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Das Globus-Monument auf dem Nordkap-Plateau über der Barentssee

Nordkap: Sehenswürdigkeiten

Die Landspitze selbst, der Ort, der sie versorgt, und vier kleinere Orte, die den meisten Busreisenden entgehen.

Das Nordkap-Plateau und der Globus

1. Das Nordkap-Plateau und der Globus

Ein kahles, vom Wind blank gefegtes Plateau, das in einer senkrechten Klippe endet. Der 1978 aufgestellte Stahlglobus markiert die Kante; in der Nähe stehen das Monument „Kinder der Erde“ und eine Säule zur Erinnerung an einen königlichen Besuch im Jahr 1873. Für die besten Blicke auf die Felswand am Zaun entlang in beide Richtungen gehen.

Zeitbedarf: 1,5–2 StundenKosten: Eintritts- oder Parkgebühr; aktuelle Bedingungen prüfen
Nordkaphalle

2. Nordkaphalle

Das Besucherzentrum ist teilweise in den Fels gebaut, mit einem Panoramafilm über die Jahreszeiten, Ausstellungen zur Geschichte des Kaps, einer kleinen Kapelle, einem Thai-Pavillon zur Erinnerung an den Besuch des Königs von Siam im Jahr 1907, einem Restaurant und einem Postamt mit eigenem Poststempel. Hier lässt sich schlechtes Wetter aussitzen.

Zeitbedarf: 1 StundeKosten: In der Eintrittskarte enthalten
Die Mitternachtssonne

3. Die Mitternachtssonne

Etwa vom 14. Mai bis 29. Juli geht die Sonne am Nordkap nicht unter; um Mitternacht steht sie tief über dem Meer im Norden. Ungefähr vom 18. November bis 24. Januar geht sie gar nicht auf, und das Plateau wird von Dämmerung, Mond und in klaren Nächten vom Polarlicht beleuchtet.

Zeitbedarf: Ein AbendKosten: Ohne Aufpreis
Honningsvåg

4. Honningsvåg

Eine der nördlichsten Städte Norwegens, nach 1944 wieder aufgebaut, als nur die Holzkirche stehen geblieben war. Das Nordkapmuseum am Kai erklärt die Fischerei und den Krieg, es gibt eine Eisbar, und ein kurzer Fußweg führt hinauf zu einem Aussichtspunkt über dem Hafen. Fischerboote und das Küstenschiff sorgen das ganze Jahr für Betrieb.

Zeitbedarf: 2–3 StundenKosten: Kostenlos; das Museum kostet Eintritt
Vogelfelsen von Gjesværstappan

5. Vogelfelsen von Gjesværstappan

Eine Gruppe steiler, grasbewachsener Inseln vor dem Fischerdorf Gjesvær, im Sommer Heimat einer der größten Seevogelkolonien Norwegens: Hunderttausende Papageitaucher, dazu Basstölpel, Tordalken, Dreizehenmöwen und darüber Seeadler. Bootssafaris umrunden die Inseln etwa von Mai bis August; Anlanden ist nicht erlaubt.

Zeitbedarf: 1,5–2 Stunden plus AnfahrtKosten: Kostenpflichtige Bootstour
Kirkeporten und Skarsvåg

6. Kirkeporten und Skarsvåg

Von Skarsvåg, das sich das nördlichste Fischerdorf der Welt nennt, führt ein leichter Pfad in 20–30 Minuten über einen niedrigen Hügel nach Kirkeporten, einem natürlichen Felsbogen, der die Nordkap-Klippe und ihren hornförmigen Felsvorsprung einrahmt. Von hier gelingt eines der besten Fotos der Landspitze.

Zeitbedarf: 1–1,5 StundenKosten: Kostenlos
Knivskjellodden

7. Knivskjellodden

Die flache Halbinsel unmittelbar westlich des Kaps reicht tatsächlich etwa 1,5 km weiter nach Norden. Ein markierter Weg von ungefähr 9 km pro Strecke beginnt an einem Parkplatz an der E69; für Hin- und Rückweg über nassen, steinigen Boden sind fünf bis sechs Stunden einzuplanen. Nur im Sommer und bei beständigem Wetter gehen.

Zeitbedarf: 5–6 StundenKosten: Kostenlos

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